Übersicht für die Saison 2021

Best-of: Schlanke und leichte E-Bikes mit Komfortrahmen

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Schon seit geraumer Zeit verwenden wir hier gerne die Formulierung Komfortrahmen stellvertretend für die teils fachspezifischen Bezeichnungen wie Tiefeinsteiger-, Mixte- oder Trapez-Rahmen. Populärer wäre wohl die klassischen Formulierung „Damenrad“, zumal die Zielgruppe dieser Räder sicherlich großteils weiblich sein dürfte. Doch findet man(n) auch ganz unabhängig vom Geschlecht einige Vorteile dieser Rahmenform: neben der Möglichkeit des einfacheren Auf- und Absteigens zeigt sich ein solcher Rahmen auch beispielsweise bei der Nutzung mit einem Kindersitz als äußerst praktisch. Und in Sachen Optik stehen diese Komfortrahmen ihren „männlichen“-Pendants mit Diamantrahmen meist in Nichts nach.

In diesem Artikel gibt es nun eine Zusammenstellung der – subjektiv – aktuell schönsten und interessantesten E-Bikes mit Komfortrahmen für die Saison 2021. Dabei ausschließlich mit besonders schlanken Modellen, die relativ leicht sind und den E-Antrieb dabei geschickt verbergen.

Komplett neu für 2021: Das Orbea Vibe MID

Orbea Vibe MID (ab 2.399 Euro)

Als echte Neuheit für 2021 präsentiert sich das Orbea Vibe MID. Die Vibe-Serie gilt dabei als Nachfolger der populären Gain-Modellreihe, welche allerdings nur mit Diamantrahmen zu haben war. Das ändert sich nun mit dem Vibe, welches mit dem Zusatz MID einen attraktiv geschwungenen Komfortrahmen spendiert bekommen hat. Als Antrieb kommt Mahles X35+ System zum Einsatz, der Akku bietet eine Kapazität von 248 Wh. Als Standardfarben gibt es Schwarz, Dunkelrot, Olivgrün und Hellblau, die Topmodelle zusätzlich in Türkis. Hervorzuheben ist die integrierte Kabelführung am Cockpit, wodurch eine besonders aufgeräumte Optik entsteht – keinesfalls selbstverständlich in dieser Preisklasse! So gibt es das Bike schon ab 2.399 Euro, dann jedoch ohne Commuter-Ausstattung (Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage). Das hier abgebildete Topmodell kostet hingegen 3.499 Euro. Das Gesamtgewicht der Bikes liegt dann – je nach Ausstattung – zwischen 15 und 17 kg. Weitere Infos zur neuen Vibe-Modellreihe gibt es hier nachzulesen.

Klassiker: Das Ampler Stellar

Ampler Stellar (2.490 Euro)

Schon seit 2018 bietet Ampler das Stellar an – ein funktionales Bike mit Trapezrahmen, welches mit Amplers eigenem Antrieb ausgestattet ist. Dieses System, bestehend aus Nabenmotor im Hinterrad und einem Akku mit 336 Wh Kapazität, wird über einen Drehmomentsensor gesteuert. Resultat ist dabei eine besonders natürliche Unterstützung des Motors. Ansonsten bringt das Stellar mit einer vollständigen Commuter-Ausstattung alles für den alltäglichen Einsatz mit und ist mit 17,2 kg noch angenehm leicht. Als Farben stehen Dunkelblau und Rot zur Auswahl, der Preis liegt bei 2.490 Euro. Dabei ist zu beachten, dass Ampler die Bikes nur direkt vermarktet (online oder in den eigenen Stores). Das technisch identische Modell Stout haben wir übrigens schon hier getestet.

Sportlich leicht: Cannondales Quick Neo SL Remixte

Cannondale Quick Neo SL Remixte (2.499 Euro)

Als sportliches Bike kommt das Quick Neo SL Remixte von Cannondale ganz ohne Schutzbleche, Gepäckträger daher und bietet keinen Scheinwerfer – immerhin aber ein Rücklicht. Als Antrieb setzt man bei Cannondale auf Mahles X35-System, dem entsprechend kommt es mit einem Akku von 248 Wh Kapazität. Erwartungsgemäß ist das Modell mit knapp 15 kg sehr leicht und zählt mit 2.499 Euro zudem zu den günstigeren Bikes. Farblich stellt das abgebildete Türkis dabei die einzige Option dar. Unseren Test zu diesem Bike gibt es übrigens hier nachzulesen.

Praktisch und lässig: das Cannondale Treadwell Neo EQ Remixte

Cannondale Treadwell Neo EQ Remixte (2.599 Euro)

Einen ganz anderen Weg geht ein weiteres Modell von Cannondale, das Treadwell Neo EQ Remixte. Das EQ steht dabei für die Equipment genannte Ausstattung, bestehend aus Lichtanlage, Schutzblechen und einem praktischen Front-Gepäckträger. Die fette Bereifung und der BMX-artige Lenker sorgen für eine komfortable und bequeme Fahrt, für die elektrische Unterstützung sorgt auch hier das Mahle X35-System mit dem 248 Wh starken Akku. Farblich gibt es das Bike nur in Schwarz, der Preis beträgt 2.599 Euro. Unseren Test des Treadwell Neo EQ kann man hier nachlesen.

Canyon Commuter:ON WMN mit Fazua-Antrieb

Canyon Commuter:ON WMN (3.299 Euro)

Ebenfalls ganz neu für 2021 ist die Commuter:ON-Reihe von Canyon. Mit dem Zusatz WMN gibt es die Bikes dabei mit einem hübschen Trapezrahmen. Die Ausstattung ist – entsprechend dem Namen – vollständig und umfasst Lichtanlage, Schutzbleche und einen Gepäckträger. Als Motor setzt man hier auf das System von Fazua, welches aus einem Mittelmotor und einem Akku mit 250 Wh Kapazität besteht. Vorteil ist dabei, dass sich der Akku aus dem Rahmen entnehmen lässt – im Gegensatz dazu ist dieser bei allen anderen Bikes dieser Übersicht fest verbaut. Canyons neuer Lenker bietet eine Öffnung für Kabel und Leitungen, wodurch diese elegant im Rahmen verschwinden. Das Gewicht ist mit 17,8 kg trotzdem recht leicht, der Preis liegt bei 3.299 Euro. Farblich hat man die Wahl zwischen Champagne und dem abgebildeten Cherry. Ausführlicher Infos zu den neuen Commuter-Modellen gibt es in diesem Artikel.

Coboc Brixton mit Doppel-Gepäckträger

Coboc Brixton (3.999 Euro)

Brandneu ist das Brixton von Coboc, hier in der Ausführung TPZ mit Trapezrahmen. Typisch für Coboc ist das Bike mit einem eigens entwickelten Antrieb, bestehend aus einem Nabenmotor im Hinterrad und einem 380 Wh starken Akku, ausgestattet. Die Motorsteuerung erfolgt für ein besonders natürliches Fahrgefühl über einen Drehmomentsensor. Dank zweier Gepäckträger zeigt sich das Brixton für unterschiedlichste Lasten vorbereitet, auch die übrige Ausstattung ist mit Schutzblechen und Lichtanlage komplett. Das 18,9 kg schwere Bike ist in den Farben Riesling Silber und District Red erhältlich, der Preis liegt bei 3.999 Euro. Weitere Infos zu dieser neuen Modellreihe gibt es in diesem Artikel.

Desiknio 11S Urban mit Kettenschaltung oder Pinion-Getriebe

Desiknio Bike (ab 3.999 Euro)

Die sportlich-eleganten Bikes von Desiknio gibt es seit 2019 auch mit diesem attraktiven Trapezrahmen. Neben einer Variante mit Kettenschaltung bietet man die Modelle auch mit Pinions Tretlagergetriebe und Zahnriemen an (die Singlespeed-Version ohne Gangschaltung lassen wir hier zur besseren Vergleichbarkeit außen vor). Der Antrieb aller Modelle stammt auch hier von Mahle, dem entsprechend bietet der Akku 248 Wh Kapazität. Auch hier werden alle Kabel und Leitungen am Lenker inzwischen direkt in den Vorbau geleitet. Schutzbleche und eine Lichtanlage sind serienmäßig verbaut, einen Gepäckträger gibt es auf Wunsch. Für 2021 wurde das Angebot etwas gestraft, wodurch nun folgende Modelle erhältlich sind: Mit Kettenschaltung das Pinion 11S Urban in Olive Green und Copper Brown für 3.999 Euro sowie das Pinion 11S Classic in Cosmic Latte für 4.390 Euro. Teurer sind die Pinion-Modelle in Form des Desiknio Pinion Urban mit 6-Gang Schaltung in der Farbe Olive Green für 4.890 Euro und dem Desiknio Pinion Classic mit 9-Gang Schaltung in der Farbe Cosmic Latte für 5.620 Euro.

LeMond Dutch aus Carbon

LeMond Dutch (ab 4.700 Euro)

Ein Bike, das sich aus der Masse hervorhebt: Formal erinnert das Dutch von LeMond sicherlich am stärksten an ein klassisches Hollandrad. Hochmodern zeigt sich das Bike allerdings bei den Materialien, besteht es doch großteils aus leichtem Carbon. Kein Wunder, dass dadurch das Dutch mit rund 12 kg zu den leichtesten Modellen gehört! Der Antrieb stammt auch hier aus Mahles X35-Serie mit 248 Wh-Akku, eine Beleuchtung ist im Rahmen und Lenker integriert. Schutzbleche und Gepäckträger (vorne/hinten) hingegen lassen sich optional bestellen – und auch diese Teile sind dann aus Carbon gefertigt. Bei den Farben stehen Rosa, Schwarz und Eisblau zur Auswahl, die Preise beginnen bei 4.700 Euro. Allerdings lassen sich die LeMond Bikes nur online bestellen, dazu sollte man auch noch 200 Euro für den Versand einkalkulieren. Weitere Informationen zu den LeMond-Neuheiten gibt es in diesem Artikel.

Schindelhauer Antonia mit Zahnriemen und Pinion-Getriebe

Schindelhauer Antonia (4.995 Euro)

Ausschließlich mit Pinions Tretlager-Getriebe und dem sauberen, wie auch wartungsarmen Zahnriemen ist die 2021er Neuheit Antonia von Schindelhauer zu haben. Auch hier setzt man auf Mahles X35-Antrieb mit 248 Wh-Akku, als Pinion-Getriebe wird die 9-Gang Variante verbaut. Neben einer weitgehend unsichtbar integrierten Lichtanlage in Lenker und Sattelstütze ist Antonia auch mit Schutzblechen ausgestattet; ein Gepäckträger lässt sich optional nachrüsten. Als Farbe steht hier ausschließlich Sahneweiß zur Auswahl, der Preis für das 14,9 kg leichte Rad beträgt 4.995 Euro. Weitere Infos zu diesem Modell und dem baugleichen Anton mit Diamantrahmen gibt es in diesem Artikel.

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