Singlespeed-Urban-E-Bikes-2021-Best-of-Uebersicht-Liste

Übersicht für die Saison 2021

Best-of: Minimalistische Singlespeed E-Bikes mit Zahnriemen

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Die einfachste und puristischste Form des Radfahrens erfährt man wohl mit einem Singlespeed-Antrieb (das Fixie lassen wir hier mal bewusst außen vor): Mit nur einem Gang liegt es ganz an der eigenen körperlichen Verfassung, wie man die Fahrtstrecke von A nach B bewältigt. Eigentlich ein Thema für eine recht kleine Zielgruppe, da das Fahren ohne Gangschaltung doch recht mühsam werden kann – vor allem, wenn der Einsatzbereich nicht nur im flachen Land liegt.

Seit dem E-Bike sind die Karten aber neu gemischt: Die elektrische Unterstützung nimmt FahrerInnen nicht nur am Berg, sondern auch schon beim Anfahren viel Arbeit ab, wodurch dieser Antrieb plötzlich für viel mehr Menschen interessant wird. Hinzu kommt, dass diese Bikes gerade wegen der Reduktion von Antriebs-Komponenten auch ein entsprechend cleanes Erscheinungsbild haben, und dadurch meist reizvoller als „normale” Fahrräder erscheinen.

Eine ideale Ergänzung des Singlespeed-Antriebs ist der saubere, leise und wartungsarme Zahnriemenantrieb (in allen hier gezeigten Bikes der Carbon Drive von Gates), welcher die klassische Fahrradkette ersetzt. In diesem Artikel gibt es daher eine Zusammenstellung interessanter E-Bikes mit Singlespeed-Antrieb und Zahnriemen. Dabei ausschließlich mit besonders schlanken Modellen, die relativ leicht sind und den E-Antrieb dabei geschickt verbergen.

Günstig mit Vollausstattung: Amsterdam+ von Lekker Bikes

Lekker Bikes Amsterdam+ (1.898 Euro)

Mit unter 1.900 Euro ist das Amsterdam+ von Lekker Bikes das Schnäppchen in dieser Liste – zumal es auch noch mit Schutzblechen und Lichtanlage ausgestattet ist und zudem über einen recht großen Akku 418 Wh verfügt. Dieser lässt sich nicht nur herausnehmen, sondern optional auch gegen ein größeres 500 Wh Modell tauschen. Der elektrische Antrieb stammt von Bafang und verfügt über keinen Drehmomentsensor. Aktuell ist das rund 18 kg schwere Modell des Direktversenders nur in einer Rahmengröße und in der Farbe Schwarz zu haben.

Heiß im Preis: Rakede Boost von Bonvelo

Bonvelo Rakede Boost (1.899 Euro)

Deutlich radikaler kommt die Rakede Boost vom Hamburger Label Bonvelo daher: praktische Dinge wie Schutzbleche oder eine Lichtanlage sucht man hier – zumindest in der Serienausstattung –vergebens, dafür gibt es den coolen Look mit rohem Aluminium-Finish oder schwarzer Lackierung. Der 250 Watt Motor sitzt im Hinterrad, ein Akku ist fest verbaut im Unterrohr und bietet 250 Wh Kapazität. Ein Display am Lenker dient zur Auswahl der Fahrstufen, auf einen Drehmomentsensor muss man verzichten. Mit 14 kg ist das Bike angenehm leicht, bei den Bremsen erhält man aber nur mechanische anstatt hydraulischer Scheibenbremsen – sicherlich dem günstigen Preis geschuldet. Mehr Infos zur Rakede Boost gibt es in diesem Artikel.

Das smarte Bike von Cowboy

Cowboy Bike (2.379 Euro)

Vor allem durch seine smarten Funktionen sorgte das Cowboy-Bike für Furore: automatisches Bremslicht, integrierte GPS-Ortung und vollständige App-Integration waren bislang eher untypische Fahrrad-Features. Doch auch abseits des Smartphone-Kosmos kann der Cowboy überzeugen: so kommt beim elektrischen Antrieb für die Steuerung des Nabenmotors ein Drehmomentsensor zum Einsatz, der Akku ist herausnehmbar und bietet ordentliche 360 Wh Kapazität. Positionsleuchten vorne und hinten sind integriert, Schutzbleche gehören aktuell ebenso zum Lieferumfang des 16,9 kg schweren Bikes. Beim Rahmen hat man die Auswahl zwischen Absolutes Schwarz und Mineralgrau. Weitere Infos zum Cowboy gibt es in diesem Artikel und den Test des Bikes gibt es hier.

Voll ausgestattetes Leichtgewicht: Ampler Curt

Ampler Curt (2.890 Euro)

Mit 13,4 kg dürfte Amplers Curt zum leichtesten Modell dieser Übersicht zählen – zumindest wenn man die komplette Ausstattung mit Lichtanlage und Schutzblechen sowie den recht großen und fest verbauten 336 Wh-Akku mit einbezieht. Der Antrieb ist hierbei eine Eigenentwicklung und wird über einen Drehmomentsensor gesteuert, der Nabenmotor im Hinterrad leistet dabei typische 250 Watt. Das Rad kommt in komplett mattschwarzem und sportlichem Look daher, die Reifen sind passen dazu mit 35 mm relativ schmal. Weitere Infos zum Curt und den anderen aktuellen Ampler-Modellen gibt es in diesem Artikel.

In rot und schwarz erhältlich: BZEN Milano

BZEN Milano (2.890 Euro)

Mit dem Milano hat BZEN ein Bike im Angebot, das mit einem 250 Watt Motor von Bafang im Hinterrad, einer Drehmomentsteuerung und einem (nicht ganz so elegantem) Bedienteil am Lenker ausgestattet ist. Beim fest verbauten Akku kann man zwischen den Größen von 252Wh oder – gegen Aufpreis – 360 Wh auswählen. Am 15,78 kg schweren Bike sind relativ breite Reifen sowie eine Lichtanlage verbaut, optional kann man auch Schutzbleche und Gepäckträger dazubestellen. Den Rahmen gibt es in zwei Größen und den Farben Schwarz und Glossy Rot.

Puristischer Wegbereiter: Cobocs Soho F1

Coboc Soho F1 (2.990 Euro)

Coboc kann man mit Fug und Recht als Vorreiter dieser ganzen Sparte leichter, cleaner und elektrischer Bikes benennen: So haben die Heidelberger schon vor 10 Jahren an diesem Typus E-Bike entwickelt und mit dem eCycle (hier im Test von 2014) das erste Serienmodell auf den Markt gebracht. Zwar ist dieses auch neu aufgelegt erhältlich, doch verkörpert das 13,1 kg leichte Soho F1 die puristischen Merkmale ebenso – zu einem deutlich günstigeren Preis! Ausgestattet ist das Soho mit Cobocs eigenem Antrieb, bestehend aus Drehmomentsensor, fest verbautem 352 Wh-Akku im Unterrohr und einem Nabenmotor im Hinterrad. Der Bullhornlenker passt ebenso zum rohen Charakter wie die klassischen Felgenbremsen, die 25 mm schmalen Reifen und natürlich die sportliche Rahmengeometrie. Wer es etwas weniger radikal haben möchte, sollte sich das Brooklyn Fat anschauen: mit 3.299 Euro etwas teurer, und hier bereits getestet.

Einzigartiger Alurahmen am Mokumono Delta S

Mokumono Delta S (2.990 Euro)

Ein Fahrradrahmen wie kein anderer: der Rahmen des Delta S von Mokumono wird aus zwei Aluplatten gepresst, welche dann per Laser miteinander verbunden werden. Das Ganze geschieht in den Niederlanden, ebenso kommen die meisten anderen Komponenten aus Europa – man versucht hier schon bei der Herstellung nachhaltig zu handeln. Der elektrischen Antrieb wird über einen Drehmomentsensor geregelt und stammt in Kombination mit dem Motor von Hydrive, der fest verbaute Akku bietet 250 Wh Kapazität und ist oberhalb des Tretlagers integriert. Mit Schutzblechen samt Taschenhalter und Lichtanlage ist die Ausstattung Commuter-freundlich komplett, das Gewicht bleibt dabei trotzdem mit 15,2 kg recht leicht. Neben der Standardfarbe Frozen Silver gibt es das Rad übrigens auch gegen Aufpreis in individueller Wunschfarbe! Alle weiteren Infos zum Mokumono Delta S gibt es in diesem Artikel.

Desiknio Urban mit schwarzen Anbauteilen

Desiknio Singlespeed (3.890 Euro)

Mit dem minimalistischen Look konnten die E-Bikes von Desiknio schon vom Start weg überzeugen. Inzwischen umfasst das Angebot der Spanier auch zahlreiche Varianten mit verschiedenen Gangschaltungen – das rund 13,5 kg leichte Singlespeed-Modell ist aber weiterhin erhältlich. Beim elektrischen Antrieb setzt man auf Mahles X35-System, bestehend aus Nabenmotor im Hinterrad und fest verbautem 250 Wh-Akku im Unterrohr. Einen Drehmomentsensor gibt es hier nicht, stattdessen stehen einem drei fixe Fahrstufen zur Auswahl. Hier zu sehen die Urban-Ausstattung mit schwarzen Anbauteilen, daneben gibt es auch noch eine etwas teurere Classic-Ausstattung mit silber polierten Anbauteilen. Neben Schutzblechen ist auch eine Lichtanlage verbaut, bei der Lackierung hat man die Auswahl zwischen dem abgebildeten Copper Brown und Moondust Silver. Alle weiteren Infos zum aktuellen Desiknio Line-up gibt es in diesem Artikel.

Schindelhauers Arthur mit integrierter Lichtanlage

Schindelhauer Arthur (3.895 Euro)

Etwas klassischer kommt Schindelhauers Arthur daher: doch nicht nur die braunen Lederteile an Sattel und Lenker tragen dazu bei, sondern auch die silbernen Laufräder und Anbauteile wie Sattelstütze und Lenker. Diese beiden haben es übrigens in sich, beherbergen die Lightskin-Teile doch fast unsichtbar eine komplette (und zugelassene) Lichtanlage! Beim elektrischen Antrieb kommt auch hier Mahles X35-System zum Zug, bestehend aus Nabenmotor im Hinterrad und fest verbautem 250 Wh-Akku im Unterrohr. Einen Drehmomentsensor gibt es hier nicht, stattdessen stehen einem drei fixe Fahrstufen zur Auswahl. Mit 13,4 kg ist das Bike angenehm leicht, Schutzbleche gibt es optional und bei der Lackierung hat man die Wahl zwischen Graphitschwarz und dem neuen Farbton Granatrot (ab Herbst 2021). Weitere Infos zu Schindelhauers Arthur gibt es in diesem Artikel.

Ohne klassisches Sitzrohr: Platzhirsch von Urwanbikes

Urwahn Platzhirsch (4.499 Euro)

Noch ein Bike, welches aus dem Rahmen fällt: Urwahns Platzhirsch ist mit einem Stahlrahmen ausgestattet, welcher ohne deinem klassischen Sitzrohr auskommt. Neben dem außergewöhnlichen Look bringt dies auch einen minimalen Komfortgewinn, da man sich so die leicht nachgiebige Eigenschaft von Stahl zunutze macht. Eher von der Stange ist hingegen der elektrische Antrieb von Mahle: Nabenmotor, fest verbauter 250 Wh-Akku im Unterrohr und eine Steuerung ohne Drehmomentsensor. Jedoch verbaut Urwahn – im Gegensatz zu den anderen Bikes dieser Liste mit demselben Antrieb – ein praktisches Bedienelement am Lenker zur Steuerung des Motors. Das 14,5 kg leichte Bike hat ebenso eine Lightskin-Lichtanlage integriert und lässt sich optional mit Schutzblechen und Gepäckträger nachrüsten, bei den Farben hat man eine Auswahl aus fünf Standardfarben (Asphalt, Beton, Oxis, Cobald, Gold), gegen Aufpreis sind auch andere Farben und Oberflächenbehandlungen wie Vernickelung oder Verkupferung möglich. Einen ausführlichen Test zu Urwahns Platzhirsch gibt es hier.

GEOS: Stahlrahmen-Bike mit zwei Akku-Einheiten

Geos Singlespeed (4.800 Euro)

Mit einem eleganten Stahlrahmen rollt das GEOS Bike daher, der zudem clevere Details wie eine integrierte Beleuchtung oder eine magnetische Ladebuchse hinter dem Rücklicht bietet. Im Inneren ist ein eigens entwickelter Akku, bestehend aus zwei fest verbauten Einheiten mit zusammen 372 Wh Kapazität untergebracht, die Motorsteuerung des Nabenmotors erfolgt über einen Drehmomentsensor. Ohne die abgebildeten Schutzbleche und den Gepäcktaschenhalter bringt es das Rad auf ein Gewicht von 14,8 kg. Als Oberflächenfinish ist der Rahmen stets mit Nickel beschichtet. Einen ausführlichen Test zum GEOS, allerdings mit dem Pinion-Getriebe, gibt es hier.

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