Jetzt auch mit Pinion-Getriebe erhältlich: Das Geos E-Bike

Über das Geos Bike haben wir hier schon berichtet, damals startete das außergewöhnliche Bike mit einem puristischen Singlespeed-Antrieb. Zwischenzeitlich kam auch die Option für eine Kettenschaltung hinzu und nun folgt das Topmodell mit dem innovativen Tretlager-Getriebe von Pinion.

Cleanes Design: E-Antrieb und Schaltung sind fast unsichtbar

Kombiniert wird dies – wie bei allen Geos-Modellen – mit einem kompakten Nabenmotor im Hinterrad, der Pedelec-typische 250 Watt Dauerleistung bietet. Ebenso Standard bei Geos ist die Regelung des elektrischen Antriebs über einen Drehmomentsensor: Dieser misst die tatsächliche Trittkraft und passt danach die Stärke der elektrischen Unterstützung an. Um es einfacher zu veranschaulichen: rollt das Rad in der Eben und man tritt nur schwach mit, wird wenig elektrische Leistung bereitgestellt. Tritt man aber an einer Steigung mit voller Kraft in die Pedale, unterstützt der Motor maximal. 

Dabei kommt nun ein neuer Motor-Typ zum Einsatz, welcher mit einem integrierten Drehmomentsensor ausgestattet ist – bei anderen E-Bikes erfolgt die Messung des Drehmoments meist im Tretlager. Die neue Technik ermöglicht eine präzise Messung, ganz unabhängig von der Spannung des am Rad verbauten Zahnriemens. Letztgenannter stammt von Gates und ermöglicht in Kombination mit dem Motor und Getriebe ein fast flüsterleises Vorankommen.

Abgesehen vom Antrieb zeigen sich die Gemeinsamkeiten zu den anderen Geos-Bikes: Der Rahmen ist weiterhin aus Stahl gefertigt, mit einer harten und korrosionsbeständigen Beschichtung aus Nickel versehen und wird beim Pinion-Modell sogar in Deutschland gefertigt. Im Inneren sind zwei Akkupacks im Ober- und Unterrohr verbaut, die zusammen eine Kapazität von 372 Wh bieten. Gesteuert wird das System über einen einzigen Knopf am Lenker. Ein Display braucht es nicht, wer mehr Infos möchte kann aber auf die zugehörige Smartphone-App zurückgreifen.

Als Bereifung kommen 50 mm breite Contact Speed-Modelle von Continental zum Einsatz, die für einen vergleichsweise hohen Fahrkomfort sorgen sollen. Im Konfigurator lässt sich das Rad nach eigenen Wünschen anpassen und zum Beispiel um passende Schutzbleche oder einen Heck-Gepäckträger erweitern (ein eigener Frontgepäckträger ist in Arbeit). Auch lässt sich ein heller Supernova-Scheinwerfer bestellen, der das Tagfahrlicht ergänzt und ebenfalls vom Akku des Bikes mit Strom versorgt wird. Letztlich haben Kunden auch beim Pinion-Getriebe die Wahl zwischen dem 6-Gang und dem 12-Gang Modell, dabei lässt sich sogar jeweils zwischen zwei unterschiedlichen Übersetzungen wählen. Und wem auf den Zahnriemen – warum auch immer – verzichten möchte, kann sogar dies konfigurieren.

Der Preis für das Geos mit Pinion Getriebe und Zahnriemen beginnt bei 5.600 Euro mit der 6-Gang Schaltung, das 12-Gang Modell ist 200 Euro teurer. Eine stolze Summe – doch mit der Kombination aus Stahlrahmen, Pinion-Getriebe und der Antriebes-Steuerung via Drehmomentsensor ist das Geos damit auch ziemlich einzigartig. Alle weiteren Informationen zum Bike gibt es auf der Website von Geos.

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