Im Test: Gocycle G2 – kompaktes Pedelec mit hoher Funktionalität

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Es sieht aus wie eine Kreuzung aus BMX-Rad und Klapprad, erscheint mit seinem cleanen Design wie aus einem Guss, beherbergt einen elektrischen Antrieb und lässt sich zudem kompakt transportieren. Das Gocycle hinterlässt staunende Blicke – Zeit also, sich das Rad genauer anzusehen!

Fangen wir von Anfang an: Das Gocycle wurde unter Regie von Produktdesigner Richard Thorpe, einem ehemaligen Mitarbeiter der Rennschmiede McLaren, entwickelt und ist im Wesentlichen ein kompaktes E-Bike, welches sich zerlegen und zusammenklappen lässt. Dank des geringen Gewichts von rund 16 kg kann man es somit leicht transportieren und kompakt verstauen. Das „G2“ im Namen steht übrigens für die neue, zweite Generation des Gocycle.

Angetrieben wird das Gocycle von einem Vorderradmotor mit 250 Watt, in der hinteren Nabe sitzt eine Shimano Nexus 3-Gang Schaltung, welche elektronisch gesteuert wird. Für zusätzlichen Fahrkomfort sorgen die beiden Stoßdämpfer an der Vordergabel und an der hinteren Radaufhängung. Zur Verzögerung gibt es hydraulische Scheibenbremsen, die vom Motor unterstützte Höchstgeschwindigkeit beträgt Pedelec-typische 25 km/h – bei einer Reichweite von bis zu 64 Kilometer. Der Akku mit seiner Kapazität von 10,75 Ah ist fest im Rahmen verbaut, was sicherlich auch dem integrierten Design geschuldet ist.

Stichwort Design: Das Gocycle begeistert mit zahlreichen pfiffigen Lösungen, welche das Rad nicht nur gut aussehen lassen, sondern auch im Alltag einen hohen Mehrwert bieten. Das fängt bei den einfach zu bedienenden Schnellspannern für die Befestigung der Räder an, geht über die Vielzahl an optisch passenden Ausstattungsoptionen wie Beleuchtung, Ständer oder Diebstahlsicherung und mündet in einem übersichtlichen und absolut coolen Cockpit in der Lenkereinheit.

Einmal eingeschaltet begrüsst einen das Gocycle mit einem Lauflicht aus roten LEDs im Lenker, K.I.T.T. aus „Knight Rider“ lässt grüßen. Tatsächlich dienen die Lichter als Display zur Anzeige des eingelegten Gangs, der Akkukapazität und der Geschwindigkeit (Letzteres ist natürlich nicht sehr präzise). Mit einem Taster auf der linken Seite lassen sich verschiedene Fahrmodi einstellen, womit sich der Unterstützungsgrad des Motors ändern lässt. Wer noch individuellere Abstimmungen machen will, kann dies über die eigene Gocycle App machen – die Einstellungen werden dann per Bluetooth an das Rad übertragen. Auf der rechten Seite ist ebenso ein Taster vorhanden, dieser dient zur elektronischen Gangschaltung. Die Gänge lassen sich so per Knopfdruck hochschalten, dank einer Geschwindigkeits-Erkennung erfolgt das Herunterschalten bei Verlangsamung der Fahrt vollautomatisch.

Im Alltag weiß man die leichte Bedienung zu schätzen und fährt einfach und unkompliziert drauf los. Diese Alltagstauglichkeit zeigt sich aber auch in vielen anderen Details wie dem Kettenkasten, in dem die Fahrradkette geschützt vor Witterungseinflüssen und sauber für den Fahrer arbeiten kann. Dank der integrierten Verkabelung stören Selbige insbesondere beim Zusammenklappen des Rads nicht, zudem unterstützen sie die cleane Optik des Gocycle. Hervorzuheben sind die optionalen Ausstattungsmöglichkeiten: Das Testrad hatte eine Lichtanlage von Busch & Müller verbaut, die im Stadtbetrieb ausreichende Helligkeit lieferte. Zudem lag ein Satz einfach zu montierender Schutzbleche bei. Sicherlich sinnvoll ist auch der optionale Fahrradständer und die Halterung für ein Fahrradschloss. Am Testmodell war hier ein Faltschloss von Abus angebracht, alternativ gibt es auch ein Spiralschloss, welches ebenso am Rahmen befestigt werden kann.

Die Beschleunigung des Gocycle ist – je nach eingestelltem Fahrmodus – angenehm stark, wodurch sich auch steilere Anstiege mühelos und schnell bezwingen lassen. Erstaunte Blicke sind einem übrigens garantiert, wenn man mit dem kompakten Gocycle an „großen“ Fahrrädern locker vorbeizieht – allerdings ist der recht laut arbeitende Antrieb dabei etwas verräterisch. Doch es soll kein falscher Eindruck entstehen: Das Gocycle ist ein Rad, das sich auf der Kurzstrecke und im Großstadtverkehr heimisch fühlt und sich dort dank der kompakten 20″ Räder und dem niedrigen Schwerpunkt sehr wendig manövrieren lässt. Es sollte einem bewusst sein, dass es nicht unbedingt für ausgedehnte Fahrradtouren oder den sportlichen Einsatz konzipiert ist. Dafür hat das Gocycle ganz andere Qualitäten: Wer sonst kann sein Pedelec in ein 60 x 76 x 30 cm kleines Format packen?

Innerhalb weniger Minuten macht man das Gocycle transportfähig: Die Räder lassen sich dank der cleveren Schnellspanner in Sekundenschnelle abmontieren, der Lenker lässt sich ebenfalls mittels eines Schnellspanners umlegen. Der Hinterbau wird einfach nach vorne geklappt und die Sattelstütze lässt sich mit einem Inbusschlüssel – der übrigens unter dem Sattel verstaut werden kann – lösen. So lässt sich dann das zusammengefaltete Gocycle in einer passenden Tasche verstauen und einfach transportieren.

All die genannten Eigenschaften, kombiniert mit dem durchdachten und integrierten Design, machen das Gocycle absolut einzigartig: Wer ein kompaktes Rad für den Einsatz auf kürzeren, insbesondere städtischen, Strecken sucht und zudem die Möglichkeit zum einfachen Transport nutzen kann, wird mit dem Gocycle für etwa 3.300 Euro richtig bedient sein. Zusätzlich zum getesteten schwarzen Modell ist das Rad auch in Grau und weiß erhältlich.

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