add-e NEXT: Die neue Version des nachrüstbaren Fahrrad-Antriebs soll deutlich leiser arbeiten

2015 sorgte add-e als Crowdfundig-Konzept für Aufsehen: Als Nachrüst-Set für Fahrräder vermarktete man so einen Reibrollen-Antrieb mit Akku im Format einer Trinkflasche. Was sich skurril anhört, hat aber tatsächlich funktioniert – und inzwischen hat das System innerhalb seiner Nische durchaus viele Fans gewonnen. Ein Makel am ursprünglichen Modell war allerdings kaum zu verbergen: die Lautstärke! Der erste add-e Antrieb war tatsächlich schon von weitem hörbar, was so gar nicht zu dem ansonsten dezenten und kompakten System passen wollte.

Kaum sichtbar: der add-e Motor unter dem Tretlager

Nun bringt man mit dem add-e NEXT aber ein Nachfolgemodell auf den Markt, das formal zwar weitgehend identisch aussieht. Es bleibt somit beim Reibrollenantrieb, welcher über eine angeraute Rolle direkt den hinteren Reifen des Fahrrads antreibt. Im Inneren aber wurde die Elektronik aber von Grund auf verbessert. Deutlich höhere Rechenleistung des eingesetzten µController ermöglichen es jetzt, die Motorleistung bis zu 1000 Mal genauer und wesentlich gleichmäßiger abzugeben. Dies führt nicht nur zu mehr Drehmoment und kraftvollerer Unterstützung am Berg, sondern soll vor allem die Geräusche auf nahezu Null reduzieren. Durch den Einsatz modernster Leistungselektronik ist add-e NEXT abermals effizienter und kann selbst in ungünstigen Fahrsituationen noch ordentlich unterstützen.

Zudem verfügt der neue Antrieb nun über intelligente Bluetooth Sensoren, welche bereits während der Fahrt kontinuierlich Geschwindigkeit und Kurbeldrehzahl berechnen. Ohne Kabel werden diese Informationen in „Echtzeit“ übertragen und ermöglichen eine ungekannte Präzision bei der Motorregelung. Dadurch wird es möglich die Einschaltverzögerung nach dem Starten weiter zu optimieren und selbst bei niedrigster Geschwindigkeit noch zu unterstützen.

Der Reibrollenmotor klappt sich bei Bedarf einfach an den Reifen
add-e System, bestehend aus Akku im Trinkflaschenformat, Motor, Flaschenhalter und Ladegerät

Gesteuert wird das System weiterhin über die Leistungsverstellung auf dem Flaschen-Akku. Hier kann zwischen 5 Unterstützungsstufen gewählt werden. Dadurch kann man sowohl mit geringer Unterstützung (50 Watt – erste Stufe) gewisse Defizite beim Fahren in einer Gruppe ausgleichen, oder auch nervige Anstiege z. B. in der 4. Stufe (200 Watt) mühelos überwinden. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von der gewählten Unterstützungsstufe, der menschlichen Eigenleistung und äußeren Einflüssen ab.

Mit einem Gewicht von 800 g ist die Antriebseinheit des add-e Next angenehm leicht, hinzu kommt der Akku (lieferbar mit einer Kapazität von 160 Wh und 200 Wh) – in Summe landet man bei einem System-Gesamtgewicht von rund 2,5 kg. Preislich startet der add-e NEXT in der Light Version (250 W, 25 hm/h) bei 970 Euro, der add-e NEXT Sport Edition (500W, 45 km/h) bei 1.150 Euro. Mehr Infos dazu gibt es direkt auf der add-e Homepage.

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