Akkubetrieben und StVZO zugelassen

Lichtanlage zur Nachrüstung im Test: LED-Lenker und Sattelstütze von LightSkin

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Nun ist sie also da, die dunkle Jahreszeit – und mit ihr die Frage, ob das eigene Bike eigentlich eine ausreichende Lichtanlage verbaut hat? Schließlich will man im Stadtverkehr nicht nur etwas sehen, sondern vor allem auch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden!

Der naheliegendste Weg zur Nachrüstung einer Lichtanlage am Fahrrad wäre sicherlich der Kauf einer ansteckbaren Akku-Beleuchtung. Allerdings sehen diese Stecklichter oftmals nicht besonders gut aus, zudem verunstaltet meist jedes nachträglich und zusätzlich angebrachte Teil die eigentliche Optik eines Fahrrads.

Auf einen Blick: LightSkin Sattelstütze und Lenker mit integrierter Lichtanlage

Deutlich eleganter – und dabei nichtmal viel komplizierter in der Montage – ist hingegen das Beleuchtungsset von LightSkin. Hier sind nämlich Scheinwerfer und Rücklicht direkt in den Lenker bzw. die Sattelstütze integriert, was im ausgeschalteten Zustand kaum auffällt. Und trotzdem handelt es sich dabei um eine vollwertige Akku-Lichtanlage, die auch StVZO-zugelassen ist und damit legal auf deutschen Straßen benutzt werden darf!

LightSkin Rücklicht in der Sattelstütze

Damit fing alles an: schon seit einigen Jahren ist LightSkins Rücklicht in der Sattelstütze erhältlich, anfangs jedoch noch ohne die StVZO-Zulassung. Diese wurde nun erreicht, was man an der Sattelstütze durch die zwei herausstehenden LEDs oben erkennen kann. Diese sorgen dafür, dass man das rote Rücklicht auch von der Seite (und nicht nur von hinten) erkennen kann. In Summe sind fünf LEDs verbaut, die unteren drei enden dann bündig mit der Oberfläche der Sattelstütze.

Zum Betrieb müssen aber nichtmal alle fünf LEDs erkennbar sein: wer den Sattel sehr niedrig positionieren muss, kann das Rücklicht auch nur mit drei sichtbaren LEDs benutzen. Dafür muss dann mindestens ein Abstand von 10,5 cm zwischen der Sattelklemme und dem Gestell des Sattel bestehen.

Ein- und ausgeschaltet wird die Beleuchtung über die zweite LED von oben – sie dient gleichzeitig als Taster, der sich präzise bedienen lässt. Nach dem ersten Druck leuchten alle LEDs auf, beim zweiten Druck dann nur die drei LEDs. Ein nochmaliger Druck schaltet die Beleuchtung dann wieder aus. Trotz dieser einfachen Bedienung wünschte man sich hier die Möglichkeit, den favorisierten Modus (fünf oder eben drei LEDs) abspeichern zu können. Insbesondere dann, wenn die Sattelstütze eh so niedrig eingebaut ist, dass nur drei LEDs sichtbar sind.

Dass weniger aktive LEDs aber auch sparsamer im Verbrauch sind, zeigt ein Blick auf die angegebene Laufzeit: diese beträgt 15 Stunden bei drei LEDs und 10 Stunden bei allen fünf aktivierten LEDs. Strom liefert dafür der integrierte Akku, welcher über eine kleine Klappe am oberen Ende der Sattelstütze per Mini-USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Damit dieser Anschluss gut vor Feuchtigkeit geschützt ist, wird er von einer transparenten Kappe verschlossen – welche allerdings aufgrund der kleinen Abmessungen etwas fummelig zu öffnen ist. Zudem wünschte man sich hier einen modernen USB-C-Anschluss, bei dem sich der Stecker von beiden Seiten aus einstecken liesse. Doch dies sind eher kleine Schönheitsfehler, denn nach mehrmaliger Benutzung weiß man sowieso auf die Besonderheiten zu achten.

Leert sich der Akku, leuchtet übrigens der USB-Anschluss durch seine transparenten Kappe blau – ein clevere Lösung, die man im dunkeln gut erkennen kann. Aufgeladen wird die Sattelstütze dann über ein konventionelles USB-Ladergerät. Im Lieferumfang liegt schon ein 2 Meter langes USB-Kabel bei, womit sich locker das Fahrrad neben einer Steckdose laden lässt. Noch flexibler ist man aber mit einer Power Bank, somit kann man die LightSkin-Teile auch fernab einer Steckdose mit Strom versorgen. Der Ladevorgang selbst ist dann nach knapp drei Stunden abgeschlossen.

LightSkin Scheinwerfer im Lenker

Relativ neu ist der LightSkin Lenker auf dem Markt und damit natürlich die ideale Ergänzung zur eben angesprochenen Sattelstütze. Aus der 13 x 18,5 mm kleinen Linse strahlt der Scheinwerfer mit einem Lichtstrom-Wert von 150 Lumen. Zwar ist dieser Wert nach aktuellen Maßstäben eher im niedrigen Bereich, er reicht aber durchaus aus, um im urbanen Umfeld genügend zu sehen – und nicht nur um gesehen zu werden!

Der Lenker selbst ist aktuell nur in einer Variante als Flatbar mit 6° Backsweep (der Biegung nach hinten) erhältlich. Interessierte können jedoch aus zwei verfügbaren Breiten von 64 und 70 cm auswählen. Und wer es noch schmaler mag, kann den Lenker auch noch nachträglich auf bis zu 54 cm Breite kürzen.

Aus Fahrtposition gesehen ist die Scheinwerferlinse links neben dem Vorbau zu finden, rechts befindet sich dann der Taster zum ein- und ausschalten des Scheinwerfers. Dessen Druckpunkt ist leider kaum spürbar – immerhin sieht man ja gleich, ob das Licht angeht oder eben nicht. Ähnlich der Sattelstütze gibt es auch hier zwei Leuchtmodi: beim ersten Druck leuchtet der Scheinwerfer im extra-hellen Modus, beim zweiten Druck wird in den hellen Modus geschaltet. Nach einem weiteren Druck schaltet sich die Beleuchtung aus. Allerdings nimmt man die Helligkeitsunterschiede eher in voller Dunkelheit wahr. Bei Dämmerung muss man schon genau auf die Abstufung achten, um sie tatsächlich zu erkennen. Doch auch hier spiegeln sich die Unterschiede bei der Laufzeit wieder: Vier Stunden ist die Leuchtdauer im extra-hellen-Modus, sechs Stunden hingegen im hellen Modus.

Was das Aufladen betrifft, gleichen sich Lenker und Sattelstütze in ihren Vor- und Nachteilen: eine Gummikappe schützt vor Witterungseinflüssen von außen, ist aber auch hier sehr hakelig zu bedienen. Man findet auch hier nur eine Micro-USB Ladebuchse und diese leuchtet ebenso gut sichtbar in blau, wenn der Akku zuneige geht.

Montage

Noch ein Wort zur Montage: Im Vergleich zu einfachen Stecklichtern ist der Einbau der LightSkin-Komponenten natürlich etwas schwerer – aber trotzdem so einfach, dass man dies auch ohne große Erfahrung bewerkstelligen kann! Bei der Sattelstütze muss man meist nur drei Inbus-Schrauben lösen (an Sattelklemme und am Sattel), danach wird einfach die alte mit der neuen Sattelstütze ausgetauscht. Beim Lenker müssen vier Schrauben am Vorbau gelöst werden, zudem Lenkergriffe und Bremshebel vom alten auf den neuen Lenker gewechselt werden; auch dieser Vorgang geht recht einfach von der Hand.

Fazit

Ganz egal ob für den Lenker oder die Sattelstütze: beide LightSkin-Teile sind einzigartig, und es gibt derzeit kaum eine elegantere und unauffälligere Möglichkeit zur Integration einer Fahrrad-Lichtanlage. Vorausgesetzt natürlich, man mag die gerade Form des Lenkers und nutzt auch nicht schon andere Spezialteile wie beispielsweise eine gefederte Sattelstütze.

Die Bedienung beider Komponenten funktioniert problemlos, auch wenn es noch kleinen Spielraum für Verbessrungen gibt. Lichtstärke und Akkulaufzeiten gehen in Ordnung, zumal man im städtischen Einsatz ohnehin selten stundenlange Touren macht. Auch braucht man keine Sorge zu haben, dass man das Bike zum aufladen der Lichtanlage stets an eine Steckdose tragen muss – eine einfache Power Bank löst dieses Problem ganz einfach. Im Vergleich zu Stecklichtern, die zum Schutz vor Diebstahl stets abgenommen werden sollten, kann die LightSkin-Lichtanlage hingegen bedenkenlos am Rad verbleiben – ist sie dort doch fest verbaut.

Neben den beiden Lenkerbreiten gibt es die Sattelstütze in verschiedenen Durchmessern (neben den weit verbreiteten 27,2 mm auch in 25,4 mm und 31,6 mm). Dank der beiden Farbvarianten in mattem Schwarz oder glänzendem Alu-poliert lassen sich die Teile auch perfekt an den Look des eigenen Bikes anpassen.

Und sogar beim Preis spricht wenig gegen den Einsatz der LightSkin-Teile: der Lenker ist für 99 Euro zu haben, die Sattelstütze kostet nur 69 Euro (alternativ auch hier bei Amazon) – coole Optik und StVZO-Zulassung inklusive!

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