Der Urban-Fahrradhelm KED Mitro UE-1 im Check

Mit seinem minimalistischen und aufgeräumten Design konnte der Mitro UE-1 Fahrradhelm von Mitro schon vom Start weg punkten. Wie sich das Modell – welches sich insbesondere an urbane RadfahrerInnen richtet – im Alltag schlägt, soll dieser Check zeigen.

In vier verschiedenen Farbausführungen ist der UE-1 erhältlich, unser Favorit ist aber definitiv das getestete Modell in schwarz. Unterstricht es doch den cleanen Look des Helms perfekt. Als schöne Idee erweist sich die unterschiedliche Materialbeschaffenheit am Helm: So sind die empfindlicheren Stellen an Oberseite und am kleinen Visier in robuster und matter Ausführung, während sich der seitliche Bereich mit einer hochglänzenden Oberfläche davon etwas abhebt.

Ein Highlight des – übrigens in Deutschland entwickelten – Helms sind die vielen durchdachten Features: So ist der Mitro UE-1 zum einem mit dem MIPS-System ausgestattet, welches im Falle eines Sturzes vor Krafteinflüssen aus verschiedenen Richtungen schützt. Dafür ist im Inneren des Helms eine bewegliche Innenschale angebracht, welche die Krafteinflüsse zwischen Kopf und Helm die absorbiert. Beim Tragen des Helms merkt man von all dem aber nichts, wozu auch die bequem gepolsterten Pads an der Innenschale betragen.

Stets bemerkbar ist jedoch die einfache Handhabung des Helms: So bringt er zum einen das Verschluss-System BOA mit, wodurch sich der Helm mit einem Drehknopf an der Rückseite einfach am Kopf festziehen lässt. Der Knopf ist dabei gut zu ertasten und ist auch in der kalten Jahreszeit mit Handschuhen leicht zu bedienen sein. Zudem ist der Halteriemen am Kinn mit einem Fidlock-Magnetschloss ausgestattet: Dieses rastet weitgehend selbstständig ein und muss zum Öffnen nur auseinander geschoben werden – einfacher und komfortabler geht es kaum!

Für den eher weniger schweißtreibenden Einsatz in der Stadt kann die Belüftung des Helms als guter Kompromiss gesehen werden: So sind vorne zwar nur zwei schmale Lufteinlässe vorhanden, an der Rückseite sind es vier. Die Oberseite des Helms ist hingegen komplett geschlossen, was FahrerInnen insbesondere bei Regen zugute kommt – so bleibt der Kopf so trocken wie möglich.

Zum optisch auffälligsten Merkmal des Mitro UE-1 gehört sicherlich der bündig integrierte Lichtstreifen, welcher als Rücklicht dient und so für ein deutliches Plus an Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgt. Mit etwa 10 cm Breite ist dieses Licht nicht nur gemessen an anderen Helmen ungewöhnlich breit und fällt dank einer hohen Leuchtkraft auch wirklich auf. Eingeschaltet wird das Licht über einen Taster an der Unterseite des Rücklichts; diesen sollte man aber schon vor dem Aufsetzen des Helms betätigen, da er aufgrund der schmalen Bauform und des festen Druckpunkts „blind” eher schwer zu bedienen ist. Rechts neben dem Taster schützt letztlich eine Gummi-Klappe den darunter liegenden USB-Anschluss zum aufladen des integrierten Akkus.

In Summe hat der Mitro UE-1 von KED im Check gehalten, was das gute Design schon äußerlich versprochen hat: Der Tragekomfort ist hoch, das Gewicht mit 370g in der hier getesteten Größe L in Ordnung und die Handhabung dank der praktischen Verschluss-Systeme denkbar einfach.

Das MIPS-System sorgt bei einem Sturz für mehr Sicherheit, das integrierte Rücklicht hingegen schon bei jedem gefahrenen Meter – und insbesondere in der dunklen Jahreszeit spielt der Helm damit seine Vorteile voll aus. Einzige Verbesserung in diesem Zusammenhang wäre noch eine Anzeige des Akkustands – hier hat man leider keinen direkten Einblick auf die restliche Laufzeit des Rücklichts.

Zwar gehört der KED Mitro UE-1 mit einem Preis von rund 150 Euro zu den eher hochpreisigen Modellen, ist dank der genanten Punkte seinen Preis aber durchaus wert.

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