Konstante Preise, weniger Gewicht

Behutsames Facelift der 2021er-Modelle von Ampler Bikes

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Eher heimlich, still und leise hat Ampler die Neuerungen für 2021 bekannt gegeben – kein Wunder, denn diese fallen nicht gerade groß aus und sind zudem vorrangig den aktuellen Lieferengpässen in der Fahrradindustrie geschuldet. So bleibt es also bei den bekannten Modellen Curt, Stout und Stellar.

Bekanntes und Neues

Curt ist das sportlich-leichte Modell, welches weiterhin in zwei Varianten zu haben ist: Einmal als Singelspeed mit dem sauberen Zahnriemen von Gates, alternativ auch mit einer 11-Gang Kettenschaltung aus Shimanos Deore-Serie. Preislich liegen beide Varianten weiterhin einheitlich bei 2.890 Euro, als Rahmenfarbe gibt es nach wie vor nur Mattschwarz.

Daneben gibt es mit Stout und Stellar das Duo komfortabler Alltagsräder, bei denen Änderungen bei der Gangschaltung auszumachen sind: So wird anstatt der bisherigen Deore-Schaltung mit 10-Gängen nun ein Modell vom bislang eher unbekannten Hersteller Microshift verbaut. Dieses bietet nur 9 Gänge, allerdings ist die Bandbreite durch eine Kassette mit 11-42 Zähnen erfreulich groß – auch steilere Passagen sollten so kein großes Hindernis darstellen. Auch hier bleiben die Preise mit 2.490 Euro unverändert, ebenso die Farben: Grün- und Grau-Metallic beim Stout, Blau-Metallic und Rot bei Stellar.

An allen Modellen kommen nun neue Griffe und Sättel zum Einsatz, die auch ergonomische Vorteile bieten sollen. In Folge ändert sich auch das Gewicht der Bikes – wenn auch nur minimal. So wiegen Stout und Stellar mit 17,1 kg nun 100g weniger und auch das leichte Court mit Singlespeed-Antrieb wird ebenso um 100g leichter – und liegt nun bei beachtlichen 13,4 kg!

Der Antrieb aller Ampler-Bikes besteht weiterhin aus einem Nabenmotor im Hinterrad, welcher mit Hilfe eines Drehmomentsensors im Tretlager passend zur Fahrweise gesteuert wird. Der Akku ist im Unterrohr fest verbaut und bietet eine Kapazität von 336 Wh, was für Reichweiten von 50–100 km sorgen soll. Wie immer ist dieser Wert stark abhängig von der Fahrweise und Strecke. Das gesamte System verfügt nur über einen Schalter am Sitzrohr, wo sich auch die Ladebuchse befindet. Für weitere Einstellungen gibt es auch eine passende App für iOS und Android.

Einschätzung

Das 2021er-Update bei Ampler Bikes hinterlässt einen etwas zwie­spältigen Eindruck. So ist es zum einen positiv, dass Ampler die Preise aller Modelle auf dem Niveau des Vorjahrs halten kann und diese – im Vergleich zu vielen Mitbewerbern – nicht teurer werden. Die neue Schaltung bei den Stout- und Stellar-Modellen muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, ihre Funktion und Haltbarkeit muss das Microshift aber erst beweisen; die Umstellung von Shimanos bewährter Deore-Gruppe erfolgte zudem nicht aus funktionalen Gründen sondern eher aufgrund der angespannten Liefersituation.

Letztlich hätte man sich auch eine optische Auffrischung der Bikes wünschen können: intern verlegte Kabel oder der aktuelle Trend zu cleanen Cockpits, bei denen alle Leitungen direkt im Vorbau verschwinden sucht man bei Ampler nach wie vor vergeblich. Und selbst eine Änderung der erhältlichen Farben hätte etwas frischen Wind ins Line-up gebracht.

Anderseits bleibt auch festzustellen, dass die Ampler-Modelle in ihrer aktuellen Form auch so durchaus gut am Markt ankommen – wahrscheinlich ist das schon Grund genug, keine großen Änderungen zu bringen. Wir hatten Amplers Stout bereits getestet und waren durchaus angetan; den ganzen Test gibt es hier zu lesen.

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