Ratgeber: Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf eines neuen Urban Bikes?

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Der Kauf eines Urban Bikes ist meist keine spontane Aktion – verständlich, zumal eine solche Anschaffung in Zeiten von E-Bikes durchaus recht hochpreisig sein kann. Kein Wunder also, dass man sich früher oder später die Frage stellen wird, wann der richtige Zeitpunkt zum Kauf eines solchen Rads sein wird? Pauschal lässt sich dies nicht einfach beantworten, doch gibt es einige Faktoren, die man berücksichtigen kann:

Wann brauche ich das Rad? Brauche ich es möglichst schnell, bleibt kaum Zeit zum Warten. Dann ist der richtige Zeitpunkt in diesem Moment – so hat man von der Anschaffung direkt etwas und kann sofort profitieren. In Kauf nimmt man dann jedoch, dass es das gleiche Modell eventuell einige Monate später deutlich günstiger geben könnte.

Auf Rabatte bei selten Modellen – wie bei dieser limitierten Brooks-Edition von Schindelhauer – sollte man nicht hoffen

Von welchem Hersteller soll das Rad sein? Generell sind Preisreduktionen bei der Einführung neuer Modelljahrgänge keine Seltenheit – zumindest bei den großen Herstellern. Gerade im Urban Bike-Sektor gibt es aber auch viele kleinere Manufakturen, bei denen es nicht jährlich neue Modelle gibt. Somit sind hier auch eher selten Preisnachlässe zu sehen. Das mag einem bei einer Neuanschaffung zwar nicht gefallen, doch spätestens beim Wiederverkauf profitiert man auch von höheren Verkaufspreisen, da solche Räder meist recht preisstabil sind. Bei größeren Marken (Cannondale, Orbea, Specialized oder Creme Cycles als Beispiel) kann man jedoch häufig reduzierte Modelle bekommen.

Ist man auf ein ganz bestimmtes Modell festgelegt? Wer ein ganz spezielles Rad in dieser einen Größe und genau in jener einen Farbe haben möchte, sollte sich nicht verzocken. Zwar mag es sich preislich lohnen, auf Rabatte zu warten. Doch wenn dann ausgerechnet diese eine Wunschkonfiguration ausverkauft sein sollte, steht man am Ende unter Umständen ganz ohne eine Neuanschaffung da. Wem dieses Risiko zu hoch ist, sollte besser ganz regulär sein Traumfahrrad kaufen. Wer hingegen flexibler ist, kann gelassen abwarten.

E-Bikes unterliegen zwar eher dem technischen Fortschritt, sind aktuell aber schon auf hohem Niveau. Rabatte sind dabei bei größeren Herstellern keine Seltenheit.

Lohnt es sich wegen des technischen Fortschritts zu warten? Bei normalen Fahrrädern ohne elektrischen Antrieb sicherlich nicht, die Neuerungen sind hier – insbesondere im Urban Bike-Sektor – zu vernachlässigen. Wer hingegen mit einem E-Bike liebäugelt muss sich darüber im Klaren sein, dass der Fortschritt bei den E-Antrieben die nächsten Jahre noch anhalten wird. Ähnlich der Computer-Technik wird auch das E-Bike noch einige Weiterentwicklungen erleben. Soll man deshalb warten? Nicht unbedingt. Die aktuelle Technik ist inzwischen bewährt (egal ob aktuelle Mittelmotoren oder Nabenmotoren) und die Fortschritte werden wohl eher in der Miniaturisierung des Antriebs und des Akkus liegen. So werden sich die Bauteile des Antriebs wahrscheinlich noch unauffälliger ins Rad integrieren lassen. Doch Hand auf’s Herz: elektrische Urban Bikes mit Nabenmotor sehen aktuell schon fast so aus wie klassische Fahrräder und selbst bei den Modellen mit Mittelmotor sind einige elegante Bikes zu haben. Bedeutet: Das Niveau ist aktuell schon recht hoch was Technik und Design anbelangt.

Spätsommerzeit ist Schnäppchenzeit! Früher war es einfach: Anfang September findet die Fahrradmesse Eurobike statt, auf der die neuen Modelle präsentiert werden. Spätestens dann konnte man mit Rabatten für aktuelle Modelljahrgänge rechen. Inzwischen ist die Eurobike zwar nicht mehr der Taktgeber und viele Hersteller präsentieren Neuheiten zu einem anderen Zeitpunkt. Dennoch kann man sehen, dass im späten Sommer (also etwa von August an) die Preise purzeln. Wer den Zeitpunkt verpasst hat, kann trotzdem noch Glück haben: Gerade große Händler bieten auch an besonderen Tagen wie dem Black Friday teils beachtliche Rabatte, dann unter Umständen sogar auf ganz neue Modelle.

Online- oder Offline-Kauf? Die Suche nach dem passenden Angebot ist online sicherlich zielführender, da kaum ein Händler vor Ort die ganze Auswahl bieten kann. Doch auch beim lokalen Händler lassen sich Schnäppchen machen. Aber auch dann schadet eine kurze Internetrecherche nicht, um die Vergleichspreise anderer Shops zu kennen.

Fazit: Wer also mit dem Modell eines größeren Herstellers liebäugelt, etwas flexibel in der Auswahl ist und mit dem aktuellen Stand der Technik leben kann und will, der sollte jetzt nach Angeboten Ausschau halten! Insbesondere Modelle der oben größeren Marken lassen sich aktuell recht günstig erwerben, darunter nur als Beispiel Cannondale, Canyon, Creme Cycles, Cube, Kalkhoff, Orbea oder Specialized.

Doch egal wie man es macht, irgendwann sollte man eine Entscheidung treffen – sonst überlegt man ewig und kommt nie zum Zug. Und ist der Kauf des neuen Urban Bikes dann vollzogen, sollte man sich von weiteren Preisrecherchen verabschieden und stattdessen einfach das neue Rad geniessen. Fahrfreude ist schließlich die schönste Freude!

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