Brooks-Scape-Large-Pannier-Test-Review-Teaser

Im Check: die neue Scape Pannier-Fahrradtasche von Brooks

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Erst kürzlich hat Brooks England die neue Serie der Scape Travel Bags präsentiert, der Artikel dazu findet sich hier. Zu diesen Fahrradtaschen gehören auch zwei Modelle für den Gepäckträger, Scape Small Pannier und Scape Large Pannier. Letztgenanntes Modell hat Brooks für einen Check zur Verfügung gestellt – beste Gelegenheit also, einen detaillierten Blick auf das neue Modell zu werfen!

Eine der großen Stärken von Brooks ist zweifelsohne das Design – fast alle Teile der Engländer überzeugen durch eine zeitlose Optik, tolle Haptik und geschmackvolle Farben. Die neue Scape-Serie macht hier keine Ausnahme und so weiß auch die getestete Fahrradtasche in einem sehr dunkelgrünen Mud, kombiniert mit schwarzen und silbernen Akzenten, schon auf den ersten Blick zu gefallen.

Das Nylon-Material erinnert in seiner Oberflächenbeschaffenheit an Canvas, und ist dabei recht dünn und leichtgewichtig – so wiegt die ganze Tasche nur 760 Gramm. Trotzdem macht das Material dabei einen sehr strapazierfähigen Eindruck. Zudem ist die Tasche nach IPX4 zertifiziert und bietet, auch dank der geschweißten Nähte, Schutz vor Spritzwasser. Dem Einsatz im Regen damit nichts im Wege.

Befestigung am Gepäckträger

Sicherlich eines der wichtigsten Merkmale einer Fahrradtasche ist die Befestigungsmöglichkeit am Gepäckträger. Zum Test wurde dies an den Gepäckhaltern der inzwischen recht verbreiteten Wingee-Schutzbleche getestet – und die Tasche lies sich hier problemlos und sicher befestigen.

Dazu gibt es oben zwei Haken, die sich sehr leichtgängig am Gepäckträger befestigen lassen und dank des Klick-Fix-Mechanismus stabil an diesem halten. Position und Abstand beider Haken lässt sich auf einer rund 23 cm langen Schiene aus Aluminium frei einstellen und dauerhaft mit Schrauben fixieren. Damit die Tasche im unteren Bereich nicht ins Wackeln gerät, gibt es dort einen Haken aus Kunststoff. Dieser lässt sich ebenso auf einer etwa 20 cm langen Schiene horizontal in seiner Position anpassen und wird dann an der Strebe des Gepäckträgers eingehakt. In Summe eine stabile Art und Weise, die Tasche sicher am Fahrrad zu befestigen und zudem mühelos einfach wieder abnehmen zu können.

Handhabung der Fahrradtasche

Bei der Scape-Fahrradtasche handelt es sich um ein Roll-Top-Modell – also um eine Tasche, welche sich nach oben in voller Breite öffnen und sich zudem flexibel an die Größe des Inhalts anpassen lässt. Verschlossen wird sie, indem man die Öffnung mindestens einmal umschlägt und dann mit zwei Haken links und rechts fixiert.

Dies geht recht einfach und schnell von der Hand und hält gut, wenn man die Riemen der Haken auf die passende Länge einstellt. Dann sollten jedoch die Enden der Riemen aufgerollt und per Klettband befestigt werden, damit sie beim Fahren nicht ins Hinterrad gelangen. Dies lässt sich prinzipiell ebenfalls einfach erledigen, kostet aber etwas Zeit. Solange man aber nicht bei jedem Einsatz die Position dieser Riemen neu einstellt, dürfte dies im Alltag kaum störend auffallen.

Das Innere der Tasche fällt unspektakulär aus: hier gibt es nichts zu sehen außer einer stabilen Platte an der Rückseite, welche der Tasche die nötige Stabilität in Richtung des Gepäckträgers verleiht. Mit einem Volumen von 18 bis 22 Litern bei Abmessungen von 32 cm Breite, 16 cm Tiefe und einer Höhe von 40 bis 60 cm sind die Lademöglichkeiten angenehm groß; exemplarisch wurde hier die Tasche mit einem Schuhkarton und einer Trinkflasche befüllt, dabei war immer noch viel Stauraum nach oben übrig. Für Kleinkram gibt es an der Vorderseite ein kleines Staufach mit Reissverschluss, welcher mit einer Lasche von oben geschützt ist. Erweitert werden kann der Stauraum übrigens mit zusätzlichen (kleinen) Taschen aus der Scape-Serie, welche sich seitlich befestigen lassen.

Als maximales Ladegewicht gibt Brooks 9 kg an, was im Alltag durchaus ausreichen dürfte. So dürfen an den Gepäckhaltern der Wingee-Schutzbleche beispielsweise ohnehin nur 8 kg pro Seite befestigt werden. Sollte man die Tasche schwer beladen haben und will sie vom Rad entfernen, stellt man ein Manko fest: Es gibt nur eine sehr dünne Kordel zum Halten der Tasche – bei entsprechendem Gewicht ist die Tasche dann unangenehm zu halten. Ein breiterer und damit bequemerer Trageriemen wäre hier also wünschenswert gewesen.

Stylisches Duo: Brooks Scape-Fahrradtasche am Cannondale Quick Neo EQ

Fazit

Im Test hat das neueste Modell von Brooks einen guten Eindruck hinterlassen. Das Design und die Materialien können überzeugen, die Handhabung ist gut. Wer einmal grundlegende Einstellungen gemacht hat, kann die Tasche schnell und mühelos am Rad befestigen und ebenso leicht wieder abnehmen. In der getesteten Kombination mit dem Wingee-Gepäckhalter hatte die Fahrradtasche einen stabilen Halt ohne beim fahren zu klappern oder wackeln.

In Sachen Stauraum bietet das hier getestete Large-Modell angenehm viel Platz, der sich dank der Roll-Top-Konstruktion flexibel nutzen lässt. Wünschenswert wäre einzig ein breiterer Trageriemen und vielleicht noch eine größere Auswahl an Farben – obwohl auch die aktuelle Farbgebung mit dem Fotomodell von Cannondale ziemlich perfekt harmoniert.

Der Verkaufspreis der Scape Large Pannier liegt bei 120 Euro und lässt sich direkt auf der Website von Brooks bestellen; dort finden sich auch alle weiteren Informationen und eine Übersicht aller Produkte der Scape-Serie.

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