E-Bikes mit cleaner Optik

Hey Giant, warum bekommen wir nicht diese Urban E-Bikes von Momentum?

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Manchmal lohnt es sich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen – schließlich schreiben wir hier aus Deutschland und beschäftigen uns somit eher mit Urban Bikes auf dem europäischen Markt. Und dass die Marke Momentum hier noch gar nicht Thema war, liegt genau daran: denn die Bikes von Momentum werden aktuell nur außerhalb Europas vermarktet. Die Gründe dafür sind unklar, am Vertriebsnetz wird es zumindest nicht liegen – denn hinter der Marke steckt niemand Geringeres als Giant, der aktuell wohl größten Fahrradhersteller der Welt.

Und auch wenn wir die elektrischen Bikes hierzulande nicht kaufen können, können wir uns die Modelle wenigstens online mal im Detail anzuschauen: Interessant sind zum einen die Bikes mit dem Giant SyncDrive Life-Mittelmotor – hier das Vida E+ als Tiefeinsteiger bzw. das Transend E+ mit Trapez- und Diamantrahmen. Es handelt es sich dabei um eine angepasste Variante des Yamaha-Motors, der 60 Nm an Drehmoment bietet. Gesteuert wird der Motor über einen kabellosen Taster am Lenker, ein klassisches Display gibt es nicht – den Momentum Bikes soll man die elektrischen Komponenten möglichst nicht ansehen. Passend dazu ist auch der Akku im Unterrohr verbaut, bietet eine Kapazität von 500 Wh und kann zum aufladen entnommen werden. Als Schaltung kommt hier eine Nabenschaltung zum Einsatz, die Reifen im 27,5″ Format lassen sich mit ihrer Breite von 55 mm schon den Ballonreifen zuordnen – und dürften für entsprechend hohen Fahrkomfort sorgen. Commuter-Ausstattung wie Schutzbleche, Lichtanlage oder Gepäckträger sucht man allerdings vergeblich im Angebot.

Neu im Programm – und dabei nicht minder interessant – ist sind das Voya E+ Bike. Dieses orientiert sich eher an den derzeit sehr populären Minimal Assist Bikes mit fast unsichtbarem nabenmotor im Hinterrad und einem kompakten, fest verbauten Akku um Unterrohr. Der Motor leistet 30 Nm Drehmoment, der Akku hat der für die Bauart typischen 250 Wh Kapazität. Eine Anzeige für Fahrstufe, Akkustand mit dem Ein-Aus-Schalter ist ganz hübsch im Oberrohr integriert. Geschaltet wird hier mit einer 9-Gang-Kettenschaltung, die 38 mm breiten unterstreichen den insgesamt eher sportlichen Auftritt der Voya-Bikes.

Ob Giant die Markt Momentum auch in Europa an den Start bringen wird? Keine Ahnung, aber die gezeigten Bikes würden sicherlich einige InteressentInnen ansprechen – zumal auch die Preise im Bereich des Üblichen liegen: so verlangt man in den USA für das Voya E+ 2.400 USD, was aktuell rund 2.200 Euro entspricht, das Transend E+ kostet dort 3.300 USD, was knapp 3.000 Euro entspricht (zu den Preisen müsste allerdings noch jeweils die Mehrwertsteuer addiert werden).

Was meint ihr: wären diese Bikes hierzulande ein Erfolg und würdet ihr ein solches Bikes in eure Kauf-Überlegungen mit einbeziehen? Schreibt es einfach in die Kommentare!

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