Elektrisiert: So wird das Fahrrad zum Pedelec umgewandelt

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Die Umsatzzahlen der elektrisch unterstützten Fahrräder steigen von Jahr zu Jahr, scheinbar kommt die Lust an Pedelecs immer mehr in Fahrt (kurze Definition: ein Pedelec ist ein Elektrofahrrad, bei dem der Fahrer weiterhin pedalieren muss, damit der Elektromotor das Fahren unterstützt. Ein E-Bike wird allein vom Motor angetrieben, ähnlich einem Moped). Die meisten der neu gekauften Pedelecs werden das klassische Fahrrad ersetzen – schade darum eigentlich, denn bis auf die elektrische Technik unterscheiden sich die „alten“ Räder nicht unbedingt gravierend von ihren motorisierten Nachfolgern.

Momentan gibt es mehrere Ansätze, mit elektrisch angetriebenen Hinterrädern quasi jedes Fahrrad zum Pedelec aufrüsten zu können. Dass dahinter jeweils kleine, unabhängige Firmen und keine großen Namen den Fahrradbranche stecken verwundert kaum: An den Umsätzen von komplett neuen Pedelecs ist deutlich mehr verdient als an Nachrüstlösungen, welche die Nutzungsdauer bestehender Fahrräder noch weiter verlängern. Bei beiden nachfolgend vorgestellten Produkten handelt es sich jeweils um Eingang-Naben, womit diese Technik vorwiegend für Stadträder interessant ist.

Das Copenhagen Wheel
FlyKly-Antrieb

FlyKly und Copenhagen Wheel: Pedelec-Technik im Hinterrad
Auf Kickstarter sammelt das Projekt FlyKly gerade Geld für die Produktion des FlyKly Smart Wheels – einem 4 Kg leichten und komplett konfektionierten Hinterrad mit Antrieb und Akku. Die Geschwindigkeit soll bis zu 25 km/h elektrisch unterstützt werden, die Reichweite des Systems liegt bei 50 km. Über Bluetooth ist das Hinterrad an das Smartphone angebunden, worüber sich Einstellungen zur Leistung des Systems machen lassen. Auch kann so das Fahrrad per GPS geortet und bei Diebstahl blockiert werden. Für 590 USD kann man sich via Kickstarter eines der ersten FlyKly sichern, die Lieferung sollte im Mai 2014 erfolgen.
Schon in Kürze erhältlich sein soll das Copenhagen Wheel – vom Aufbau dem FlyKly sehr ähnlich. Zu den technischen Details hält sich der Hersteller noch bedeckt, was sich aber spätestens mit der Auslieferung der Räder ändern wird.

Innovatives Konzept: Das Bike+ System soll ohne Nachladen auskommen

Nie mehr an die Steckdose: ZeHus Bike+
Einen noch spannenderen Ansatz verfolgt das ZeHus Bike+ System: Das System soll – einmal geladen – nie mehr nachgeladen werden müssen. Der Antrieb gibt pedelec-typisch bei Bedarf Leistung ab und unterstützt so den Fahrer z. B. bei Bergauf-Passagen. Wenn aber keine Leistung vom System abgerufen wird, z. B. bei Fahrten bergab, gewinnt das System automatisch Energie zurück. Statt also Bergauf voll in die Pedale zu treten und bergab hingegen gar nicht, versucht das System vom Fahrer einen gleichmäßigen Krafteinsatz abzurufen und somit die Effizienz des Fahrers um 30% steigern. Sollte der Akku trotz aufgefeilter Energienutzung einmal leer laufen, lässt er sich wie gewohnt nachladen. Das 3 Kg leichte ZeHus Bike+ System soll ebenfalls 2014 erhältlich sein. Eine Bluetooth-Anbindung ans Smartphone ist auch hier vorgesehen.

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