Mit zahlreichen Neuheiten und dem 50-jährigen Jubiläum war das vergangene Jahr für Brompton besonders ereignisreich. Im Mittelpunkt stand unter anderem die überarbeitete C Line, die als der Klassiker unter den Brompton-Modellen zahlreiche Detailverbesserungen erfahren hat. Nun folgt auch die sportlichere und leichtere P Line in aktualisierter Form – und setzt dabei noch stärker auf moderne Materialien für ein geringeres Gewicht.
Die neue P Line ist nun rund 2 kg leichter als die ursprüngliche C Line und startet in der Variante mit 4 Gängen bereits bei knapp unter 10 kg Gewicht; das Modell mit 12 Gängen bringt mit 10,77 kg nur unwesentlich mehr auf die Waage.
Neuer Materialmix für ein geringes Gewicht
Während die C Line bei den Materialien konsequent auf Stahl setzt, geht Brompton bei der neuen P Line einen anderen Weg: der Hinterbau besteht hier aus leichterem Titan, die Frontgabel wird hingegen aus Carbon gefertigt. Dieses Konzept kennen wir bereits von der Electric P Line, die Ende vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Diese Kombination aus unterschiedlichen Materialien soll in erster Linie Gewicht sparen und das Fahrverhalten verbessern, sorgt zugleich aber auch für eine harmonischere Optik an der Front – zum nun etwas dickeren Steuerrohr sieht die breitere Carbon-Gabel einfach besser aus.



Darüber hinaus wurden weitere Details verändert, die sich vor allem im Fahrgefühl bemerkbar machen sollen. Die Carbon-Gabel soll Vibrationen stärker dämpfen, während breitere Aluminium-Lenker und eine angepasste Rohrkonstruktion mehr Kontrolle im Stadtverkehr ermöglichen sollen. Hinzu kommen ergonomisch geformte Griffe sowie ein Superlight-Sattel mit Carbon-Basis und integriertem Tragegriff.
Alltagstauglichkeit trotz Leichtbau
Auch Faltmechanismus und Antrieb zeigen sich bei der neuen P Line überarbeitet: Selbstjustierende Scharnierklemmen ermöglichen ein noch schnelleres Falten des Bikes, während ein neu entwickelter Aluminium-Kurbelarm mit kürzeren 160 mm Armen die Kraftübertragung optimiert. Ein Narrow Wide-Kettenblatt mit 54 Zähnen soll für sicheren Halt der Kette auch auf unruhigen Straßen sorgen, ergänzt durch ein Superlight Quick-Release-Pedalsystem aus CNC-gefrästem Aluminium mit abnehmbarem Pedal links für ein noch kompakteres Faltmaß.



Bemerkenswert ist, dass Brompton trotz des Fokus auf Gewichtsreduktion weiterhin großen Wert auf Alltagstauglichkeit legt – etwa durch integrierte Befestigungsmöglichkeiten für Taschen oder Beleuchtung. Auch ist die neue P Line mit dem RollerFrame-Gepäckträger kompatibel. Im Kern bleibt also auch die P Line das, was ein Brompton seit Jahrzehnten auszeichnet: ein besonders kompaktes Faltrad für den urbanen Alltag. Innerhalb weniger Sekunden lässt sich das Bike auf ein kleines Format zusammenfalten, rollen oder tragen und dadurch unkompliziert in Bahn, Büro oder Wohnung integrieren. Gerade in Kombination mit dem reduzierten Gewicht dürfte das für viele Pendlerinnen und Pendler der entscheidende Vorteil sein.
Zwei Varianten in sieben Farben
Mit der neuen P Line setzt Brompton den Modernisierungskurs konsequent fort: während die C Line weiterhin den klassischen Charakter der Marke verkörpert, richtet sich die P Line stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichteres und sportlicheres Faltrad suchen – und darin eine preislich attraktive Option zur noch leichteren T Line aus Titan finden.

Insgesamt gibt es die neue P Line in sieben verschiedene Farbvarianten. Beim Antrieb bietet Brompton neben einer Version mit vier Gängen auch ein Modell mit 12-Gang-Schaltung an, jeweils mit drei verschiedenen Lenkern (Low, Mid und High) zu Preisen ab 2.949 Euro. Weitere Informationen zu allen Modellen gibt es direkt hier auf der Website von Brompton.




