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Puristisch, klassisch oder als E-Bike

Schindelhauer Neo: Neues Kompakt-Bike für die Stadt in drei Varianten

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Mit dem neuen Neo erweitert Schindelhauer sein Portfolio um ein neues Kompakt-Bike, das die bekannte Designsprache der Berliner Marke erstmals auf ein agiles 20 Zoll-Format überträgt. Die neue Modellfamilie richtet sich dabei an urbane Fahrerinnen und Fahrer, die ein platzsparendes Fahrrad suchen – ohne dabei auf Fahrspaß, Alltagstauglichkeit oder eine eigenständige Optik verzichten zu wollen. Dabei verfolgt Schindelhauer einen interessanten Ansatz: Statt eines einzelnen Modells stehen gleich drei Varianten zur Wahl, die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken.

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Schindelhauer Neo – das neue Kompakt-Bike rollt auf 20 Zoll kleinen Rädern

Vom ThinBike zum Neo

Ganz neu ist das Thema Kompakt-Bike für Schindelhauer übrigens nicht. Bereits 2013 hatte die Marke mit dem ThinBike ein ungewöhnliches Stadtrad im Programm. Damals setzte Schindelhauer auf 24 Zoll-Räder sowie einen Klappmechanismus an Lenker und Pedalen, wodurch sich das Fahrrad besonders platzsparend abstellen ließ. Auf ein solches Faltkonzept verzichtet das neue Neo zwar, dafür punktet es mit einem noch kompakteren Format, moderner Technik und einer deutlich breiteren Modellpalette.

Kompakte Maße, großer Einsatzbereich

Der Rahmen des Neo folgt dem Prinzip „One size fits most“ und soll Menschen mit einer Körpergröße zwischen 158 und 192 Zentimetern passen. Eine Wahl zwischen verschiedenen Rahmengrößen entfällt damit. Schindelhauer versteht das Neo als vielseitigen Begleiter für den urbanen Alltag, bei dem kompakte Abmessungen und ein unkompliziertes Handling im Mittelpunkt stehen.

Optisch bleibt sich die Marke treu: Klare Linien, clean integrierte Technik und ein aufgeräumtes Erscheinungsbild prägen alle drei Varianten. Auch bei den Komponenten setzt man auf bewährte Lösungen. So gehört – wie immer bei Schindelhauer – der wartungsarme Gates-Riemenantrieb bei allen Modellen zur Serienausstattung. Ebenfalls standardmäßig verbaut ist die integrierte LightSKIN-Lichtanlage, deren Leuchtelemente unauffällig integriert sind. So sitzt der kompakte Scheinwerfer ungewöhnlich platziert unterhalb der Gabelkrone, das Rücklicht ist fast unsichtbar in der Sattelstütze – fällt eingeschaltet dann mit einem langen Lichtstreifen umso mehr auf!

Für jeden Fahrstil die passende Variante

Das Basismodell Neo richtet sich an alle Puristen: als Singlespeed-Bike in der Farbe Edelweiß verzichtet es auf eine Gangschaltung und setzt stattdessen auf ein möglichst geringes Gewicht. Mit lediglich 9,8 Kilogramm fällt es ausgesprochen leicht aus und dürfte vor allem auf kurzen bis mittleren Stadtstrecken seine Stärken ausspielen. Schutzbleche, Gepäckträger oder Frontkorb lassen sich bei Bedarf nachrüsten. Der Preis liegt bei 1.995 Euro.

Etwas alltagstauglicher präsentiert sich das Neo Classic. Die Variante verfügt über eine Shimano Alfine-Nabenschaltung mit acht Gängen und einen höher ausgeführten Lenker, der eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht. Zudem gehören Schutzbleche zur Serienausstattung, die ebenso wie die Sattelstütze und der Lenker dem Bike mit ihrer silbrig polierten Oberfläche einen etwas klassischer Look verleihen. So richtet sich das Modell an Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen oder in einer hügeligen Umgebung unterwegs sind. Das Neo Classic wiegt 12.4 kg, ist in den Farben Tiefviolett sowie Titangrau erhältlich und kostet 2.495 Euro.

An der Spitze der Baureihe steht das Neo Electric. Hier kombiniert Schindelhauer den kompakten Rahmen mit dem Mahle XS-Antriebssystem. Der X30-Nabenmotor im Hinterrad liefert bis zu 45 Nm Drehmoment und wird von dem entnehmbaren Akku versorgt – wobei die Kapazität mit 171 Wh durchaus überschaubar ist. Für die Gangwahl sorgt eine Pinions Tretlager-Getriebe aus der C-Line-Serie mit sechs Gängen. Das gebürstete Aluminium-Finish des Neo Electric unterstreicht den technischen Charakter des Modells. Das Gewicht liegt hier bei 16 kg, der Preis beträgt 4.395 Euro.

Gemeinsam haben alle Neo-Modelle die Möglichkeit zur individuellen Anpassung. Speziell entwickelte Accessoires wie Gepäckträger, Frontkorb oder ein Klickfix-Adapter erweitern die Einsatzmöglichkeiten deutlich und sollen aus dem kompakten Stadtrad bei Bedarf ein praktisches Alltagsfahrzeug machen.

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