Das Rose Hobo kennen wir bereits als spannenden Hybrid aus Urban- und Gravelbike. Mit seinem Flatbar-Lenker, den breiten Reifen und nicht zuletzt dem Stahlrahmen hebt es sich angenehm von vielen klassischen Gravelbikes ab – und macht gerade dadurch auch als sportliches Urban Bike eine interessante Figur. Nun schickt Rose das Hobo mit einer neuen Farbvariante in die kommende Wintersaison und erweitert gleichzeitig den serienmäßigen Frontgepäckträger um eine praktische Option für mehr Transportkapazität.



Auffälliger Auftritt in Cosmic Cassis
Saisonfarben hatte Rose bereits bei der Vorstellung des Hobo Cues im Frühjahr angekündigt – und nach dem sommerlich gehaltenen Cotton Candy folgt nun eine neue Variante in Cosmic Cassis. Das kräftige Violett setzt auf einen Effektlack, der abhängig vom Lichteinfall unterschiedlich stark glitzert. Einen deutlichen Kontrast dazu bildet der rote Frontgepäckträger mit seiner auffälligen, rissartigen Struktur in leuchtendem Gelb. Zurückhaltend ist die neue Variante damit sicherlich nicht – das war allerdings auch schon beim Cotton Candy nicht der Anspruch.
Am grundsätzlichen Konzept des Hobo ändert sich nichts. Der Stahlrahmen bildet weiterhin die Basis, kombiniert mit einem geraden Lenker und einer eher entspannten Sitzposition. Bis zu 55 Millimeter breite Reifen finden Platz im Rahmen, das komplette Bike kommt laut Rose auf rund 13 Kilogramm. Damit bleibt das Hobo zwischen sportlichem Stadtrad und Gravelbike angesiedelt – Kopfsteinpflaster und schlechte Radwege gehören ebenso zum vorgesehenen Terrain wie Wald- und Schotterwege.
Mehr Platz am Frontträger
Interessanter als die neue Farbe dürfte für manche allerdings das neue Hobo Extension Rack sein. Der serienmäßig vorhandene Frontgepäckträger lässt sich damit vergrößern und bietet entsprechend mehr Fläche für Taschen, Einkäufe oder Gepäck auf längeren Touren. Die Erweiterung wird farblich passend sowohl für das neue Cosmic Cassis als auch für die bisherigen Cotton-Candy-Modelle angeboten.

Zusammen mit optional erhältlichen Schutzblechen und einem kompatiblen Seitenständer lässt sich das Hobo damit stärker auf den täglichen Einsatz zuschneiden. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit erhalten, das Rad vergleichsweise reduziert zu fahren – je nachdem, ob gerade Alltag, Pendelstrecke oder eine Tour abseits befestigter Wege ansteht.
Bewährte Technik bleibt
Technisch gibt es mit der neuen Farbvariante keine grundlegenden Änderungen. Geschaltet wird weiterhin mit Shimanos Cues-Gruppe in einer 1×10-Konfiguration mit Linkglide-Technologie, dazu kommen hydraulische Scheibenbremsen. Das vergleichsweise unkomplizierte Setup passt zum vielseitigen Ansatz des Hobo und bietet genügend Übersetzungsbandbreite für den Einsatz in der Stadt wie auch auf wechselndem Terrain.
Mit Cosmic Cassis bekommt das Rose Hobo damit vor allem einen neuen, auffälligen Look, während das Extension Rack einen echten funktionalen Mehrwert bietet. Gerade diese Erweiterbarkeit gehört ohnehin zu den interessanteren Eigenschaften des Konzepts: Das Hobo kann als sportliches Urban Bike gefahren werden, ohne seine Gravel-Gene zu verstecken – und lässt sich bei Bedarf Schritt für Schritt zum praktischen Alltags- und Tourenrad ausbauen. Erhältlich ist das neue Modell für 1.300 Euro in vier Größen direkt hier bei Rose im Webshop, das Extension Rack ist optional für 99 Euro erhältlich.




