Auf der Eurobike hatten wir bereits die Gelegenheit, einen ersten Blick auf aktuelle und kommende Neuerungen für das Lemmo Zero zu werfen. Das kompakte E-Faltrad zählt zu den modernsten Vertretern seiner Klasse und kombiniert ein geringes Packmaß mit dem modularen E+-Antrieb von Lemmo. Dabei lässt sich das Smartpac – der kompakte Akku mit Powerbank-Funktion und Elektronik – entnehmen, sodass das Rad bei Bedarf auch ohne elektrische Unterstützung gefahren werden kann. Nun soll das Modell mit einigen durchdachten Detailverbesserungen und einer spannenden technischen Weiterentwicklung noch alltagstauglicher werden.

Mehr Transportmöglichkeiten im Alltag
Eine der praktischsten Neuerungen ist ein neuer Trägerblock für Gepäcktaschen. Ähnlich wie bei anderen Falträdern lässt sich damit künftig auch eine überraschend große Tasche stabil an der Front befestigen. Bemerkenswert ist dabei, dass dies trotz des dort platzierten Smartpac gelingt. Gerade für den täglichen Weg zur Arbeit oder kleinere Einkäufe gewinnt das Lemmo Zero dadurch deutlich an Alltagstauglichkeit, ohne seine kompakten Abmessungen einzubüßen.



Ebenfalls clever gelöst ist ein kleines Add-on an den Schutzblechen: dort sitzt ein zusätzliches drittes Stützrad, das dem zusammengefalteten Bike mehr Stabilität verleiht. Selbst mit montiertem Smartpac oder Gepäcktasche an der Front steht das Faltrad dadurch sicherer und kann weniger leicht umkippen.
Collab.Ride und verbesserte Integration
Noch spannender ist jedoch der Blick in die Zukunft. Seit diesem Jahr ist das größere Lemmo One bereits als Collab.Ride-Variante erhältlich – wir hatten das Bike bereits hier ausführlich im Test. Und genau dieses Konzept soll künftig auch beim Lemmo Zero Einzug halten. Auf der Eurobike war bereits ein erster Prototyp zu sehen, der mit einer elektronischen Schaltung ausgestattet war.
Dadurch werden künftig auch beim kompakten Faltrad automatische Gangwechsel mit KI-Unterstützung möglich sein. Das System analysiert die Fahrsituation und übernimmt die Gangwahl selbstständig, wodurch das Fahrerlebnis insbesondere im Stadtverkehr noch komfortabler werden dürfte.



Der gezeigte Prototyp brachte außerdem hydraulische Scheibenbremsen mit. Auffällig war dabei die besonders saubere Leitungsführung: die Bremsleitungen werden weit oben in den Lenker eingeführt und verlaufen anschließend weitgehend innenverlegt. Das sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Optik, sondern schützt die Leitungen auch besser vor Beschädigungen – ein großer Vorteil bei einem Faltrad, das regelmäßig zusammengeklappt, getragen und transportiert wird.
Fazit
Die gezeigten Neuerungen vermitteln einen spannenden Ausblick auf die Weiterentwicklung des Lemmo Zero. Besonders die zusätzlichen Transportmöglichkeiten und die kleinen Detailverbesserungen im Alltag wirken sinnvoll. Mit der geplanten Collab.Ride-Variante zeichnet sich darüber hinaus eine innovative technische Erweiterung ab, die das kompakte Faltrad noch komfortabler machen könnte. Bereits heute zählt das Lemmo Zero mit einem Preis ab 1.990 Euro zu den modernsten und zugleich preisgünstigsten E-Falträdern auf dem Markt – und die kommenden Neuerungen könnten diese Position noch weiter stärken.




