Brompton steht wie kaum eine andere Fahrradmarke für urbane Mobilität. Die kompakten Falträder sind vor allem bei Pendlern beliebt, die flexibel zwischen Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln möchten. Mit der G Line haben die Briten ihr bewährtes Konzept allerdings längst über die Stadtgrenzen hinaus erweitert – schließlich fühlt sich das Modell auch abseits befestigter Wege wohl. Wie weit sich dieser Gedanke treiben lässt, zeigt nun ein außergewöhnliches Abenteuer: Auf einer 3.000 Kilometer langen Tour durch das südliche Afrika stellt die Brompton G Line unter Beweis, was in dem kompakten Faltrad steckt.
Dafür machte sich Andy Donohoe, Redakteur des britischen Rolling Magazine, im Juni dieses Jahres auf eine dreiwöchige Reise durch Namibia, Botswana, Südafrika und Eswatini. Seine Route führte ihn über endlose Schotterpisten, abgelegene Wege und anspruchsvolle Gebirgspässe – durch Landschaften also, die man wohl kaum mit einem Faltrad in Verbindung bringen würde. Neben den körperlichen Herausforderungen waren es vor allem die Begegnungen mit Menschen und Wildtieren sowie die wechselnden Landschaften, die seine Reise prägten. Festgehalten wurde das Abenteuer in der Dokumentation „Ukuwela“, die Brompton nun veröffentlicht hat.

Die 3.000 Kilometer lange Tour war damit nicht zuletzt ein außergewöhnlicher Praxistest für die noch vergleichsweise junge G Line. Mit ihren größeren 20 Zoll-Laufrädern, breiteren Reifen und einer geländetauglicheren Ausstattung unterscheidet sie sich deutlich von den klassischen Brompton-Modellen. Dass sich damit nicht nur kurze Abstecher auf unbefestigte Wege, sondern auch ausgedehnte Expeditionen unternehmen lassen, zeigt Donohoes Reise auf eindrucksvolle Weise.
Mehr als nur ein Fahrradabenteuer
Doch bei „Ukuwela“ geht es nicht allein um die Reise oder die Fähigkeiten des Faltrads. Mit dem Projekt möchte Brompton zugleich auf die Arbeit des World Land Trust aufmerksam machen, der sich weltweit für den Erhalt bedrohter Lebensräume einsetzt.
Im Mittelpunkt steht ein Naturschutzprojekt an der südafrikanischen Elephant Coast. Dort soll eine 66,3 Hektar große Fläche erworben werden, um eine bestehende Lücke zwischen dem Greater Ukuwela Nature Reserve und dem iSimangaliso Wetland Park zu schließen. Gemeinsam mit der lokalen Organisation Wild Tomorrow soll so ein zusammenhängender Wildtierkorridor entstehen, der insbesondere größeren Säugetieren die Wanderung zwischen ihren Lebensräumen erleichtert.

Das betreffende Gebiet umfasst seltene Trocken-Sandwälder, Süßwasserfeuchtgebiete und Graslandschaften, die durch landwirtschaftliche Nutzung und die Anlage nicht heimischer Holzplantagen bedroht sind. Von seinem langfristigen Schutz würden unter anderem Elefanten, Spitzmaulnashörner, Löwen, Leoparden und Afrikanische Wildhunde profitieren.
Darüber hinaus soll das Projekt auch die Menschen vor Ort einbeziehen. Geplant sind die Finanzierung von zwei Rangerstellen und die Unterstützung des Schutzgebietsmanagements. Zudem sollen 15 Mitglieder der Green Mambas, einer lokalen, von Frauen geführten Naturschutzgruppe, rund 20 Hektar geschädigten Sandwald durch die Pflanzung von 1.000 Bäumen wiederherstellen. Brompton unterstützt das Vorhaben mit 10.000 britischen Pfund.
Ein Abenteuer zwischen Schotterpisten und Wildnis
Die Dokumentation selbst konzentriert sich auf die Erlebnisse unterwegs. Neben den landschaftlichen Höhepunkten zeigt sie auch die Strapazen und unvorhergesehenen Situationen einer solchen Reise. Gerade diese weniger planbaren Momente sollen den Charakter des Films ausmachen – fernab eines perfekt durchinszenierten Reiseberichts.
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Mehr InformationenFür Brompton ist „Ukuwela“ zugleich eine Gelegenheit, die G Line in einem ungewöhnlichen Umfeld zu präsentieren. Schließlich steht die britische Marke seit Jahrzehnten vor allem für kompakte Mobilität in der Stadt. Dass ein Faltrad auch auf einer mehrwöchigen Expedition durch das südliche Afrika zum Einsatz kommen kann, dürfte selbst für manchen Brompton-Fan eine überraschende Vorstellung sein.
Der vollständige Film „Ukuwela“ ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal von Brompton zu sehen. Wer das begleitende Naturschutzprojekt unterstützen möchte, findet auf der Website des World Land Trust weitere Informationen und eine Spendenmöglichkeit.
Bereit für das eigene Abenteuer: Neues von der G Line
Wer nun selbst Lust auf ein Abenteuer mit der G Line bekommen hat, findet auch Neuigkeiten im Modellprogramm: Mit Brompton Blue und Lake Grey erweitert der Hersteller die Farbpalette seines geländetauglichen Faltrads um zwei neue Varianten. Beide zeichnen sich durch eine metallisch strukturierte Oberfläche aus und ergänzen die vier bisherigen Farben Traildust White, Adventure Orange, Forest Green und Space Black.



Weiterhin erhältlich ist zudem die gemeinsam mit dem japanischen Outdoor-Label and wander entwickelte Sonderedition Brompton x and wander. Sie unterscheidet sich unter anderem durch ihre dunkelgraue Metallic-Lackierung, gelb eloxierte Akzente, speziell gestaltete Komponenten und einen passenden Rucksack vom regulären Modell. Alle Varianten sind auf der Website von Brompton zu finden.





