Da sind sie nun: die neuen S3 und X3 E-Bikes von VanMoof

Wie an dieser Stelle berichtet, gab schon vor der eigentlichen Veröffentlichung so viele Infos zu VanMoofs neuen S3 und X3 E-Bikes, dass das eigentliche Release-Event dann eher unspektakulär war. Doch gab es zu den neuen Modellen noch einige offene Fragen, die nun beantwortet werden können.

Fangen wir mit einem Gesamtüberblick an: Beide Bikes unterscheiden sich hauptsächlich im Rahmen und damit einhergehend der Größe der Bikes. Das S3 entspricht bei Rahmen und Größe einem gewöhnlichen Standardfahrrad, das X3 ist deutlich kompakter, hat kleinere Reifen und eignet sich auch besser für kleinere Personen. Der elektrische Antrieb und die Features sind hingegen bei beiden Modellen weitgehend identisch.

Der Antrieb weiterhin aus einem Nabenmotor im Vorderrad. Dies ist für viele zwar sicherlich nicht die präferierte Motor-Position, macht aber – im Vergleich zu einem Heckmotor – erst die Kombination mit einer Nabenschaltung möglich. Der Motor selbst soll nun deutlich leiser sein (endlich, denn der Vorgänger S2 war zum Teil wirklich laut), außerdem ist das Drehmoment mit 59 Nm stärker geworden.

Ein echtes Highlight ist die komplett neu konstruierte Nabenschaltung: diese bietet nun vier Gänge, welche elektronisch und automatisch geschaltet werden. So gibt es keinen Schalthebel am Lenker, vielmehr werden die Schaltzeitpunkte in der App definiert und können dort auch beliebig verändert werden. Sowohl für das Hoch- wie auch für das Herunterschalten lässt sich eine Geschwindigkeit zuweisen, bei der geschaltet werden soll. Ein bisher einzigartiges System, das kein anderer Hersteller bietet!

Ebenso neu ist der Sattel, welcher nicht nur die Verstellung in der Höhe sondern auch in der Horizontalen zulässt. Da beide neuen VanMoof-Modelle in nur jeweils einer Rahmengröße erhältlich sind, ist dies immerhin eine zusätzliche Möglichkeit um eine passende Sitzposition einzustellen. Und waren beim Vorgänger noch mechanische Scheibenbremsen verbaut, kommt die neue Generation nun mit hydraulischen Bremsen daher. Auch diese sind eigens von VanMoof konzipiert. Auffällig sind hier die flächigen, nicht gelochten Scheiben sowie die Bremshebel, welche sich bündig in die Vorbau-Lenker-Einheit einfügen.

Der Akku bietet eine Kapazität von 504 Wh, was recht ordentlich ist und für Reichweiten zwischen 60 und 150 km ausreichen soll. Allerdings ist er weiterhin fest im Rahmen verbaut und lässt sich somit zum Aufladen nicht entnehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass beide neuen VanMoof-Modelle mit 19 kg keine Leichtgewichte sind, die man kurzerhand durchs Haus trägt. Von genanntem Akku wird übrigens auch das im Rahmen integrierte Licht versorgt, welches zum einzigartigen Look eines VanMoof beiträgt. Beim Antrieb bleibt man anstatt eines Zahnriemens weiterhin bewährten Fahrradkette treu. Diese läuft allerdings komplett gekapselt und ist somit vor Witterungseinflüssen geschützt. Ein Ständer und Schutzbleche komplettieren die alltagstaugliche Commuter-Ausstattung, die sich optional mit Zubehör wie Gepäckträgern (für Front und Heck) erweitern lässt.

Bei VanMoof zwar altbekannt, aber immer noch spannend, sind die Tech-Gimmicks der Bikes: Am Oberrohr ist ein integriertes Matrix-Display, das unter anderem Infos zum Akkustand oder zum Diebstahlschutz anzeigt. Richtig gelesen, Diebstahlschutz: die Räder verfügen über ein integriertes Schloss am Hinterrad, welches mit einer bewegungsempfindlichen Alarmanlage kombiniert wird (und mit Code oder über die App entriegelt wird). Zudem sorgen integrierte GSM- und Bluetooth-Module für eine mögliche Standtortverfolgung. Nur konsequent bei so viel High-Tech, dass sogar der Ton für die Fahrradklingel elektronisch erzeugt wird und sich ebenso nach eigenen Vorstellungen mit der App anpassen lässt.

Angesichts der verbauten Tech-Features ist der neue, niedrigere Preis des VanMoof umso spektakulärer: 1.998 Euro kosten die Räder jeweils, was eine echte Kampfansage ist. Vergleichbar ist das Rad am ehesten mit dem Cowboy-Bike (hier gestestet), welches zwar keine Gangschaltung, dafür aber einen herausnehmbaren Akku besitzt. Beiden gemein ist das Vertriebsmodell: Bestellen kann man das VanMoof ausschließlich online, die Lieferung ist aktuell mit Juli bzw. August 2020 datiert. Weitere Infos zu S3 und X3 – beide jeweils in Dark oder Light erhältlich – gibt es direkt auf der Website von VanMoof.

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